Rosenkönigin                            

Dornburger Rosenkönigin ist Botschafterin ihrer Heimat


04.04.2016 - 05:16 Uhr

Einmal Prinzessin zu sein, das wünscht sich jedes kleine Mädchen. Maria Steinert hat es sogar zur Königin gebracht. Als Dornburger Rosenkönigin ist die 17-Jährige Botschafterin ihrer Heimat.


Maria Steinert, Dornburger Rosenkönigin 2015, lächelt gleich doppelt in die Kamera. Albert Weiler (M.)und Mario Voigt freuen sich über ihre Popularität. Foto: A. Schimmel

Dornburg. Die Leute seien immer sehr interessiert, manche hätten schon vom Rosenfest gehört, andere würden sich an die Dornburger Schlösser erinnern, berichtet Maria Steinert von Begegnungen mit Leuten außerhalb ihrer Heimatregion. Dass die Stadt Dornburg-Camburg und das Saaleland aber noch viel mehr zu bieten haben, das haben die Menschen von der amtierenden Dornburger Rosenkönigin bei rund 20 öffentlichen Auftritten anderswo erfahren. „Die öffentlichen Auftritte bei Stadtfesten oder Hoheiten-treffen machen mir viel Spaß“, versichert die 17-Jährige, die eine Ausbildung zur Sozialassistentin begonnen hat. Sie sei damit im besten Sinne Botschafterin für ihre Heimatstadt und die ganze Region, freut sich Mario Voigt, der für den Saale-Holzland-Kreis im Landtag sitzt. Deshalb sei es für ihn auch gar keine Frage gewesen, Maria zu noch ein bisschen mehr Popularität zu verhelfen, erklärt er bei einem Treffen im Dornburger Schlossgarten.

Dorthin brachte Voigt ein Exemplar eines Kalenders mit, den die CDU-Fraktion im Landtag für 2016 hat drucken lassen. In ihm sind zwölf „Thüringer Hoheiten“ versammelt. Neben der Glasprinzessin aus Lauscha, der Thüringer Spargelprinzessin oder dem Thüringer Wurstkönig mache die Dornburger Rosenkönigin eine gute Figur. Dass sie nicht von ungefähr im Juni vom Kalenderblatt herab lächelt, verstehe sich von selbst. „Damit wirbt sie in ganz Thüringen und darüber hinaus in 1500-facher Ausführung für das Dornburger Rosenfest am letzten Juni-Wochenende“, sagt Voigt.

Am 25. Juni 2016 wird die Regentschaft von Maria enden. An wen sie die Rosenkrone dann weitergeben wird, das ist bereits entschieden, bleibt aber bis dahin ein Geheimnis. „Den Mitgliedern des Rosenfestvereins haben sich in ihrer Jahresversammlung Ende März zwei junge Damen vorgestellt. Stefanie Seiler und Elisa Rogge sind die Bewerberinnen für die Rosenkönigin 2016“, sagt Steffen Wolleschensky, Vorsitzender des Rosenfestvereins. Beide Schülerinnen hätten sich überzeugend präsentiert. Entsprechend knapp sei die Abstimmung dann mit 49 zu 51 Prozent für die Siegerkandidatin ausgefallen.

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Angelika Schimmel | 04.04.16 | OTZ

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