Rosenkönigin                            

Vor 25 Jahren das Rosenfest in Dornburg von Bürgern gerettet


26.05.2015 - 07:20 Uhr

Die Dornburger Rosenkönigin Heidi pflanzte zu Pfingsten einen Rosenbusch. Gleichzeitig wurde auch an 25 Jahre Rosenfestverein erinnert.


Rosenkönigin Heidi I. Foto: Michael Groß

Dornburg. Fast noch genau einen Monat lang amtiert die Rosenkönigin Heidi in Dornburg. Denn am 27. Juni erfolgt zum nächsten Rosenfest bereits die Krönung der neuen Majestät. So nahm die Rosenkönigin Heidi am Samstag eine ihren letzten Amtshandlungen vor: Sie pflanzte wie ihre Vorgängerinnen einen Rosenbusch an der Mauer vom Alten Schloss.

Ein wunderschönes Jahr habe sie als Rosenkönigin erlebt, erzählt Heidi Schenke. 25 mal habe sie bei Veranstaltungen Dornburg und seinen Rosenfestverein vertreten. Höhepunkt war dabei der Auftritt zur Grünen Woche in Berlin. Aber auch die Besuche in ihrer Schule in Dorndorf, beim Frühlingsfest in Frauenprießnitz, zum Brückenfest in Dorndorf, dem Pößnecker Brauereifest und dem Weinfest in Bad Sulza seien tolle Erlebnisse gewesen. Die junge Frau, die beim Kommunalservice in Jena Bürokauffrau lernt, trat übrigens in die Fußstapfen ihrer Mutter Kati Schenke, die 1990 die 20. Rosenkönigin war.

Dass am 27.und 28. Juni das nun schon 44. Rosenfest gefeiert werden kann, sei vor genau 25 Jahren beherzten Dornburgern zu verdanken, erinnerte Dornburgs Ortsteilbürgermeister Klaus Sammer. Sie hätten nach der Wende das Sterben des Traditionsfestes verhindert, einen Verein gegründet, zu dem jeder 50 DDR-Mark eingezahlt habe, und damals ein Rosenfest ohne Hilfe der Verwaltung organisiert. Heute zieht erfreulicherweise wieder der Dornburger Stadtrat mit, wenn es ums Rosenfest gehe. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und das Oldtimer- und Wartburgtreffen sei auch gesichert.

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Michael Groß | 26.05.15 | OTZ
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