Rosenkönigin                            

Neue Dornburger Rosenkönigin gewählt - Ergebnis ist aber noch geheim


24.03.2015 - 06:18 Uhr

Die Sitzung des Dornburger Rosenfestvereins am Freitag war spannend bis zuletzt. Nicht nur, dass die neue Rosenkönigin und ein neuer Vorstand gewählt wurden, es gab auch einen handfesten Eklat.


Der neue Vorstand des Dornburger Rosenfestvereins (von links): Steffen Wolleschensky, Elke Drechsler, Nico Berndt, Annett Wahlig, Robert Keinert, Kati Schenke, Ralf Wohlleben und Uwe Seifarth. Gewählt wurden sie für die nächsten fünf Jahre. Foto: Annett Eger

Dornburg. Fast noch genau einen Monat lang amtiert die Rosenkönigin Heidi in Dornburg. Denn am 27. Juni erfolgt zum nächsten Rosenfest bereits die KrönunDornburg. Sicher ist, am 27.?und 28. Juni wird Dornburgs 44. Rosenfest gefeiert. Fest steht auch, dass erneut eine Rosen­königin gekrönt wird.


Maria Steinert und Lara Wolleschensky wollen neue Rosenkönigin von Dornburg werden. Eine erhielt am Freitag 63 Prozent der Stimmen. Foto: OTZ

Die Mitglieder hatte am Freitag die Qual der Wahl. Entscheiden mussten sie sich zwischen Lara Wolleschensky und Maria Steinert. Zwei Mädchen, die beide keinen Zweifel daran ließen, die Richtige für das Amt zu sein. Über langjährige Rosenfest­erfahrung verfügen beide. Lara Wolleschensky besucht derzeit die 11. Klasse des Angergymnasiums in Jena. Maria Steinert absolviert die 10. Klasse in der Integrierten Gesamtschule Jena Grete Unrein. Für beide Vorstellungen gab es viel Beifall. Mit 63 Prozent war das Ergebnis am Ende eindeutig. Ob nun Lara oder Maria im Juni die Rosenkrone tragen wird, blieb am Abend jedoch noch geheim und wird letztlich erst zur Krönung preisgegeben.

Gewählt haben die Mitglieder am Freitag auch einen neuen Vorstand. Um es vorweg zu nehmen, der alte Vereinschef Steffen Wolleschensky ist auch der neue. Seit 2007 steht er an der Spitze des Dornburger Rosenfestvereins. Er freute sich am Freitag erneut über das entgegengebrachte Vertrauen. Im Vorstand kann er auf erfahrene und neue Mitglieder zählen. So wurden Uwe Seifarth, Ralf Wohlleben und Elke Drechsler in ihren Ämtern bestätigt. Für frischen Wind wollen Kati Schenke, Nico Berndt, Robert Keinert und Annett Wahlig sorgen. „Dass sich viele junge Leute gefunden haben“, freute Petra Rost und Karin Schmidt, die zu den Wahlen nicht noch einmal angetreten waren. Letztere teilte aber mit, insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung der beliebten Kinderspiele noch mitmischen zu wollen. Mit dem Programm des neuen Rosenfestes erfüllt sich auch ein großer Wunsch für sie. Gelungen ist es, Schlagerstar Monika Herz und Sohn David nach Dornburg zu holen. Darüber hinaus werden „didiplay“ und eine Schalmeienkapelle für Feststimmung sorgen, weckte Steffen Wolleschensky die Vorfreude aufs Fest. Fest steht auch schon das Thema des diesjährigen Festumzuges. Dargestellt werden die Schlagdaten Dornburgs. „Erinnert werden soll an die Zeit, als Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach seinen 55. Geburtstag in Dornburg verbrachte und die Bürger des Städtchens durch ein besonders schönes Mädchen der Durchlaucht ihre Huldigung überbringen ließen, genauso wie an die Gründung des Rosenfestvereins vor 25 Jahren“, kündigte der Vereinschef an.

Damit das Dornburger Rosenfest ein schönes wird, bat er ­erneut um die Mithilfe aller Dornburger. Ob der Verein auf die Familie Brauer zählen kann, ist indes unklar. Olaf und Peter Brauer schenken zum Fest seit etlichen Jahren die beliebte Dornburger Rosenbowle aus. Um den Ausschank hat sich jetzt ein handfester Streit entfacht, der zur Sitzung in einem Eklat gipfelte. Die Familie verließ am Freitag nach dem Verlesen des Rechenschaftsberichtes und der anschließenden Diskussion die Turnhalle. Grund des Streits sind unterschiedliche Auffassungen. Kritisiert werden von Seiten des Vorstandes private Interessen, die sich mit der Gemeinnützigkeit des Vereins nicht vereinbaren lassen.

Eine gute Nachricht hatte Steffen Wolleschensky zum Schluss der Sitzung für alle Dornburger. Der Rosenfest­verein sponsert neue Stühle und Tische für die Turnhalle.

Quelle: Link
Annett Eger / 24.03.15 / OTZ
Z0R0007787933

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